
Jenseits der Klostermauern liegen mehrere weitere in den Fels gehauene Bauwerke am Hang verstreut. Auf den ersten Blick wirken sie verlassen, doch die Mönche pflegen sie mit großer Sorgfalt. Ein schmaler Pfad, der sich in die Berge schlängelt, führt zu einer solchen Kapelle – sie ist Gregor dem Erleuchter, dem ersten Patriarchen Armeniens, gewidmet und stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Ein Teil der Kapelle ist direkt in den Fels gehauen. Im Inneren sind Fragmente von Inschriften und Steinmetzarbeiten sowie mit detaillierten Mustern verzierte Chatschkare erhalten. Im östlichen Teil steht ein kleiner Altar, an dem Besucher Kerzen anzünden und um Segen bitten.
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