
Das in den 1920er Jahren in Schymkent gegründete Regionale Historische und Lokalgeschichtliche Museum Südkasachstans hat sich im Laufe seines XNUMX-jährigen Bestehens weiterentwickelt und seinen Namen und Standort mehrmals angepasst. Heute ist es eines der größten Museen Kasachstans und eine wichtige Institution zur Bewahrung und Würdigung der Geschichte und Kultur des Landes. Das Museum besteht aus vier thematischen Sälen, die nicht nur die Geschichte Schymkents, sondern auch die der gesamten Region präsentieren. Die Exponate sind in die folgenden Kategorien unterteilt:
Besucher können authentische Artefakte aus verschiedenen alten Epochen, einschließlich der Altsteinzeit und Jungsteinzeit, bewundern und in das Leben alter Stämme wie der Saka, Usun und Kangly eintauchen. Zu den bedeutendsten Exponaten gehört eine Sammlung von Bodenschätzen, die in einer zentralen Vitrine in der Naturhalle ausgestellt ist. In einem anderen Raum ist der Innenraum einer traditionellen Jurte im Querschnitt zu sehen, was einen umfassenden Einblick in den traditionellen Lebensstil der kasachischen Nomaden bietet. Die Mission des Museums ist es, seine Besucher auf eine Reise durch die Geschichte Kasachstans mitzunehmen, von den frühen Stämmen über die Entwicklung des mittelalterlichen kasachischen Staates unter der Führung seiner Khane, die schwierigen Jahre der Hungersnot, der politischen Unterdrückung und der Kriegszeiten bis hin zur Unabhängigkeit und dem Fortschritt des modernen Kasachstans.
Während die Archäologie- und Ethnographiehallen im Erdgeschoss gut kuratiert und inspirierend sind, bietet der zweite Stock ein weniger spannendes Erlebnis. Dort sind unter anderem etwas eigenartige Artefakte ausgestellt, wie etwa persönliche Stifte von lokalen Kulturschaffenden und Parlamentsmitgliedern. Ebenfalls ausgestellt ist eine Schaufensterpuppe in Polizeiuniform, die überraschenderweise nur deshalb in die Ausstellung aufgenommen wurde, weil Polizeiuniformen in Schymkent hergestellt werden.
An seinem früheren Standort hatte das Museum Ausstellungen, die sich mit der Zeit Kasachstans unter der Herrschaft des Russischen Reichs und der Sowjetunion beschäftigten. Im Gegensatz dazu zeigt die neuere Ausstellung den Übergang der Region Südkasachstan vom kasachischen Khanat direkt zur Republik Kasachstan und umgeht dabei die historischen Zwischenzeiten des Landes. Die ältere Einrichtung verfügte über wirklich einzigartige Artefakte, darunter ein vollständig restauriertes Büro eines Bezirksbeamten und eine Waffenausstellung aus dem Russisch-Kokan-Krieg von 1864, die den Besuchern eine reichhaltigere historische Erzählung boten.
Insgesamt umfasst die Sammlung des Museums über 88,000 seltene Artefakte, archäologische Funde und Kulturgegenstände. Sie umfasst außerdem eine umfangreiche Bibliothek sowie Sammlungen numismatischer und ethnografischer Gegenstände.
Besucherinformationen
Adresse: Shymkent, Baidibek bi Avenue, 115A
Öffnungszeiten:
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