
Barskoon und Tamga sind charmante Zwillingsdörfer am Eingang des Barskoon-Tals, bekannt für ihre atemberaubenden Wasserfälle und hervorragenden Wander- und Reitmöglichkeiten. Diese Dörfer liegen günstig in der Nähe von Jeti Oguz und sind ein interessanter und leicht erreichbarer Abstecher.
Zu den Highlights der Gegend gehört der Barskoon-Wasserfall, eine der berühmtesten Naturattraktionen Kirgisistans. Mit einer Fallhöhe von 24 Metern (79 Fuß) ist dieser beeindruckende Wasserfall leicht erreichbar und von mehreren kleineren Kaskaden umgeben, die seinen malerischen Reiz noch verstärken.
Die Region ist auch für ihre historische Verbindung zu Mahmud al-Kashgari, auch bekannt als Barskhani, bekannt. Al-Kashgari ist bekannt als Autor des ersten vergleichenden Wörterbuchs der Turksprachen, das er zwischen 11 und 1072 in Bagdad fertigstellte. Seine Karten verorteten Barskoon im Herzen der Welt.
Die A364 von Barskoon, die sich durch das Barskoon Valley schlängelt, war einst eine wichtige Seidenstraße, die über den Bedel-Pass (4,284 Meter) nach China führte. Heute dient sie als Hauptverkehrsader zur Kumtor-Goldmine und ist daher gut instand gehalten und wird von Lastwagen und Reisenden frequentiert.
Entlang der Straße in Barskoon finden Sie zwei faszinierende Sehenswürdigkeiten: einen auf einem Sockel montierten Lastwagen aus der Sowjetzeit und eine Büste von Juri Gagarin, der nach seinem bahnbrechenden Weltraumflug am Südufer des Issyk-Kul Urlaub machte. Im Südwesten der Dörfer liegt ein alter Grabhügel aus dem 5. bis 3. Jahrhundert v. Chr. mit einem Durchmesser von 20 Metern (65 Fuß) und einer Höhe von 2 Metern (6.5 Fuß). Darüber hinaus sind die Überreste einer alten Siedlung an der Seidenstraße aus dem 8. bis 12. Jahrhundert entlang der Route verstreut und bieten denjenigen, die vom Bedel Pass nach China reisen, einen Einblick in die Vergangenheit.
Östlich der Dörfer verwandelt sich die Landschaft in einen Sytyr, eine alpine Kaltwüste. In der Sowjetzeit führte die Route weiter nach Osten entlang des oberen Naryn-Flusses und machte einen Bogen über den Yshtyk-Pass (3,689 Meter oder 12,103 Fuß) nach Ak Shyrak, Inylchek und schließlich zurück nach Karakol. Leider sind einige Brücken entlang dieser einst anspruchsvollen Route inzwischen eingestürzt, sodass die Straße unpassierbar ist.
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