Religion in Kirgisistan

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Religion in Kirgisistan

Kirgisistan ist ein multiethnisches und religiös vielfältiges Land, in dem Menschen verschiedener Glaubensrichtungen friedlich zusammenleben. Die Mehrheit der Bevölkerung, etwa 83 %, bezeichnet sich als sunnitische Muslime, während etwa 15 % Christen sind. Die christliche Bevölkerung besteht größtenteils aus russisch-orthodoxen Christen, daneben gibt es eine kleinere Anzahl deutscher Lutheraner und Katholiken. Es gibt im Land auch eine geringe Anzahl von Buddhisten und Juden.

Religiöse Organisationen in Kirgisistan genießen eine relative Handlungsfreiheit. 2009 erließ die Regierung ein Gesetz mit dem Titel „Über die Gewissensfreiheit und religiöse Organisationen in der Kirgisischen Republik“, das bestimmte Einschränkungen für Missionstätigkeiten einführte und vorschrieb, dass eine religiöse Gruppe mindestens 200 Mitglieder haben muss, bevor sie sich offiziell registrieren lassen kann. Die staatliche Kommission für religiöse Angelegenheiten ist mit der Aufsicht religiöser Organisationen und der Überwachung ihrer Aktivitäten beauftragt.

Seit dem Zerfall der Sowjetunion und dem Ende des staatlich erzwungenen Atheismus erlebt die Religion in Kirgisistan eine Renaissance, und das Interesse der Bevölkerung wächst. Während der Sowjetzeit gab es im Land nur 39 Moscheen und 25 orthodoxe Kirchen, und viele religiöse Gebäude wurden für weltliche Zwecke umfunktioniert, etwa als Kinos, Museen oder Lagerhallen. In den 2000er Jahren stieg die Zahl der Moscheen auf 1,338, während es 20 Kirchen und 200 christliche Gebetsräume gab. Jedes Jahr werden Kirgisistan 4,585 Plätze für Pilger zugeteilt, die an der Hadsch-Pilgerfahrt nach Saudi-Arabien teilnehmen möchten, und diese Plätze sind in der Regel belegt.

Das Land beherbergt auch religiöse Bildungseinrichtungen, vor allem muslimische und christliche. Es gibt 10 Hochschulen für muslimische Studien und eine für christliche Studien, neben 62 muslimischen und 16 christlichen Bildungszentren. Diese Einrichtungen werden von der staatlichen Kommission für religiöse Angelegenheiten reguliert, um die Einhaltung der nationalen Vorschriften zu gewährleisten.

Kirgisistan ist nach wie vor eine säkulare Demokratie ohne offizielle Staatsreligion. Die Verfassung garantiert jedem Bürger das Recht, seine Religion frei zu wählen, auszuüben oder davon Abstand zu nehmen, und gewährleistet so die Gewissensfreiheit für alle.

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