
Altyn-Depe, auch als „Goldener Hügel“ bekannt, ist eine bemerkenswerte archäologische Stätte aus der Bronzezeit, genauer gesagt aus der Zeit von etwa 3000 bis 2000 v. Chr. Diese Siedlung in der antiken Region Abiver wird aufgrund ihrer beeindruckenden und rätselhaften Merkmale oft mit Stonehenge verglichen. Die Stätte zeichnet sich durch ihre verstreuten, formlosen Hügel aus, die von Überresten mit Pise-Mauern umgeben sind, die sowohl in Größe als auch Höhe variieren. Diese Strukturen sind durch ein zusammenhängendes System verbunden, das deutliche Inschriften oder Muster bildet, die von oben sichtbar sind.
Neben Altyn-Depe entstanden um 3000 v. Chr. weitere bedeutende Siedlungen wie Namazga-Depe und Ulug-Depe, die ihren Höhepunkt um 2000 v. Chr. erreichten und zu wichtigen Zentren der frühen zentralasiatischen Zivilisation wurden. Diese Stätten waren mit Lehmziegelmauern und -toren befestigt, die durch robuste Türme verstärkt wurden. Die Größe dieser Siedlungen lässt darauf schließen, dass sie jeweils zwischen 11,000 und 12,000 Menschen beherbergen konnten. Mehrzimmerhäuser aus Lehmziegeln waren in weitläufigen Vierteln angeordnet, die durch enge, gewundene Straßen voneinander getrennt waren. Im Herzen von Altyn-Depe befand sich ein großer Tempel, dessen Höhepunkt ein vierstöckiger, etwa 12 Meter hoher Turm war, auf dem sich ein Opferaltar befand.
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