Nissa

Nisa: Die antike Hauptstadt Parthiens

Nur 18 Kilometer von Ashgabat entfernt, am Rande des Dorfes Bagir, liegen die bemerkenswerten Ruinen der antiken Siedlung Nisa. Nisa war einst die Hauptstadt des Partherreichs, das vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. florierte, und bietet einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit. Die historische Stätte ist in zwei archäologische Hauptbereiche unterteilt: Alt-Nisa und Neu-Nisa.

Alter Nisa, früher bekannt als Mitridatkert, ist für Besucher besonders attraktiv. Diese alte Festung erstreckt sich über 14 Hektar, hat die Form eines unregelmäßigen Fünfecks und verfügt über eine beeindruckende Bastion. Die Befestigungen sind massiv, mit bis zu 9 Meter dicken Mauern, verstärkt durch 43 rechteckige Türme.

In Alt-Nisa gab es verschiedene Palast- und Tempelbauten und es diente als Ort für Feste zu Ehren der verehrten Arsakiden-Dynastie – der parthischen Herrscher. In Alt-Nisa gab es zwei große architektonische Komplexe: den nördlichen und den südlichen. Der nördliche Komplex, in dem sich Weinlager und die kaiserliche Schatzkammer befanden, ist größtenteils verschwunden. Der südliche Komplex bleibt jedoch die Hauptattraktion von Nisa.

Drei Hauptmerkmale des südlichen Komplexes ziehen Touristen an:

  1. Der Große Turm: Dieses eindrucksvolle zweistöckige Gebäude war nicht nur ein dominierendes Merkmal des Nisa-Komplexes, sondern ragte auch aus der umgebenden Landschaft heraus und war mehrere Kilometer weit sichtbar. Seine gewölbten Wände und das aufwendige Lehmziegelwerk, kombiniert mit dem durchdachten und stimmigen Design seiner Architektur, faszinieren Besucher noch immer mit ihrer historischen Bedeutung.

  2. Die Ruinen von Säulen und Mauern: Diese 2–3 Meter hohen Überreste gehörten wahrscheinlich zum prächtigsten Raum des Tempelkomplexes, der mit Statuen verehrter parthischer Könige geschmückt war.

  3. Die runde Halle: Mit einem Durchmesser von 17 Metern unterstreicht dieses einzigartige architektonische Merkmal das ursprüngliche und unvergleichliche Design von Alt-Nisa. Der architektonische Stil von Alt-Nisa stellt eine harmonische Mischung aus antiken griechischen, römischen und orientalischen Einflüssen dar, die von lokalen Baumeistern geschickt angepasst wurden, um eine unverwechselbare und innovative Struktur zu schaffen. Alt-Nisa blühte bis zum 3. Jahrhundert v. Chr. während der Arsakiden-Dynastie.

Neue Nisawar dagegen eine blühende Siedlung, die für ihre Adelsresidenzen und üppigen Gärten bekannt war. Trotz ihres anfänglichen Wohlstands geriet die Stadt nach der Eroberung durch die Sasaniden außer Gebrauch. Sie blieb über zwei Jahrhunderte verlassen, bis sie im späten 5. Jahrhundert vom Sasanidenkönig Firuz restauriert wurde, der ihren strategischen Wert erkannte. Nisa wurde später im Jahr 651 Teil des arabischen Kalifats. Wie viele andere zentralasiatische Städte wurde Nisa jedoch 1220 von der Mongoleninvasion schwer getroffen.

Aschgabat

Kultur und Traditionen der Turkmenen

Direkt von der $1,400
7 Tage / 6 Nächte

Aschgabats Marmorsehenswürdigkeiten und Basare
Nohur Dorftraditionen und Ausritte
Erkundung der alten Festung Nisa
Das Spektakel des Darvaza-Gaskraters
Bokurdak – Eintauchen in das Familienleben
Mervs archäologische Wunder der Seidenstraße

Begeben Sie sich auf eine 7-tägige Reise durch das Herz Turkmenistans und entdecken Sie alte Traditionen und lebendige Kultur. Von den Marmorwundern Aschgabats und dem feurigen Krater Darwasas bis zu den Relikten der Seidenstraße in Merw: Tauchen Sie ein in die Heimat der Einheimischen, erleben Sie Ausritte und erleben Sie Volkskunst. Eine Reise voller authentischer Verbindungen und zeitloser Wunder erwartet Sie.