Hier sind einige weniger bekannte, aber faszinierende Fakten über Turkmenistan:
Weite Wüstenlandschaft: Etwa 80 % des Territoriums Turkmenistans sind von der Karakum-Wüste bedeckt, die sich über rund 350,000 Quadratkilometer erstreckt. Diese ausgedehnte Sandwüste prägt einen Großteil der Geografie des Landes.
Hauptstadt aus weißem Marmor: Die Hauptstadt Aschgabat ist für ihre atemberaubende Architektur aus weißem Marmor bekannt. Sie verfügt über die weltweit höchste Konzentration an Gebäuden aus weißem Marmor. Viele ihrer bedeutenden Bauwerke, darunter öffentliche Plätze und Wohngebiete, sind mit diesem eleganten Stein geschmückt. Die zahlreichen Skulpturen und Laternenpfähle der Stadt sind ebenfalls vergoldet, was Aschgabat ein märchenhaftes Aussehen verleiht, das an östliche Legenden erinnert.

Karakum-Kanal: Der 1,100 Kilometer lange Karakum-Kanal gilt als der längste künstliche Kanal der Welt. 
Historischer Meteorit: Am 20. Juni 1998 fiel in der Nähe der Stadt Kunya-Urgench ein Meteorit. Er wiegt fast eine Tonne und sein Alter wird auf über 4 Milliarden Jahre geschätzt. Damit ist er der drittgrößte Meteorit der Welt und der größte in der GUS. Der Meteorit ist jetzt im Staatlichen Museum des turkmenischen Kulturzentrums in Aschgabat ausgestellt.
Erdgasreserven: Turkmenistan ist nach Russland das zweitgrößte Land der GUS und nach Russland, dem Iran und Katar das viertgrößte Land mit den größten Erdgasreserven weltweit. Dieser Reichtum spielt für die Wirtschaft des Landes eine entscheidende Rolle.
Kutlug Timur Minarett: In Kunya-Urgench steht das Kutlug-Timur-Minarett, das höchste Minarett Zentralasiens, mit einer Höhe von 67 Metern. 
Große Moschee: Die Moschee „Turkmenbashi Spiritualität“ im alten Dorf Nijasow-Kiptschak ist die größte Moschee Zentralasiens. Sie wurde 2004 fertiggestellt, kostete über 100 Millionen Dollar und erstreckt sich über eine Fläche von 7,000 Quadratmetern. Jedes ihrer vier Minarette ist 80 Meter hoch.
Tür zur Hölle: 1971 stießen sowjetische Geologen bei Bohrungen in der Nähe des Dorfes Darvaza zufällig auf eine gasgefüllte Höhle, die zu einem großen Einsturz führte und eine riesige Grube schuf. Um das Entweichen giftiger Gase zu verhindern, wurde die Grube angezündet. Entgegen aller Erwartungen brennt das Feuer noch heute, und die Flammen erreichen eine Höhe von 10 bis 15 Metern. Dieses einzigartige Merkmal ist vor Ort als „Tor zur Hölle“ bekannt.

Salzfunktionen: Die Bucht von Karabogaz-Gol, der salzigste Teil des Kaspischen Meeres, weist aufgrund ihres hohen Gehalts an Glaubersalz einen einzigartigen Salzgehalt auf, der sich vom Kaspischen Meer selbst unterscheidet. Aufgrund ihres extremen Salzgehalts gefriert sie selbst bei Temperaturen von bis zu -10 °C nicht.
Dinosaurierplateau: In der Nähe des Dorfes Khoja-Pil sind auf dem Koytendag-Plateau Dinosaurier-Fußabdrücke zu finden, die 150 Millionen Jahre alt sind und aus der Oberjurazeit stammen. Diese Fundstätte mit rund 2,500 Spuren ist die bedeutendste Sammlung von Dinosaurier-Fußabdrücken der Welt.

Turkmenisches Teppichmuseum: In Ashgabat befindet sich das einzige turkmenische Teppichmuseum der Welt. Es zeigt einen riesigen Teppich namens „Turkmen Kalby“ (Seele der Turkmenen), der zwischen 1941 und 1942 hergestellt wurde und 193.5 Quadratmeter misst. Spätere riesige Teppiche, darunter ein 294 Quadratmeter großes Stück mit einem Gewicht von über einer Tonne, werden im Ruhyyet-Palast ausgestellt und stehen im Guinness-Buch der Rekorde.

Silberschmuck Tradition: Turkmenische Bräute sind für ihren kunstvollen Silberschmuck bekannt, der die größte Sammlung traditionellen Silberschmucks der Welt darstellt.

Subventionierte Leistungen: Turkmenistan stellt seinen Bürgern kostenlose Versorgungsleistungen (Strom, Gas, Wasser und Stadttelefon), 120 Liter Benzin pro Monat, moderne Wohnungen für Beamte zum halben Preis, Salz und Kinderlager zur Verfügung.
Umfangreiche Gesundheitscamps: Das moderne Turkmenistan ist bekannt für den Bau großer Gesundheitscamps und Erholungsorte für Kinder, die sogar die Einrichtungen aus der Sowjetzeit übertreffen. So wurden beispielsweise in der Nähe von Chuli 15 riesige Camps mit kostenloser Unterbringung für Kinder errichtet.
Achal-Tekkiner-Pferde: Das Achal-Tekkiner Pferd, das als Stolz und Nationalschatz Turkmenistans gefeiert wird, ist in der Mitte des Staatswappens abgebildet. Diese reinrassige, alte Pferderasse ist für ihre Schnelligkeit, Eleganz und Ausdauer bekannt. Sie gedeiht im rauen Wüstenklima und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Die Rasse ist außerdem einzigartig wegen ihres goldfarbenen Wildlederfells.

Pferdefestival: Jeden letzten Sonntag im April findet das „Turkmenische Pferdefestival“ statt, mit großen Paraden von Siegerpferden und verschiedenen Reitwettbewerben, bei denen sowohl traditionelle als auch moderne Pferdesportarten präsentiert werden.
Kulinarische Tradition: In Zentralasien ist Turkmenistan das einzige Land, in dem aufgrund des heiligen Status des Pferdes kein Pferdefleisch verzehrt wird – eine Tradition, die seit 1986 offiziell anerkannt ist.
Niedrige Besteuerung: Turkmenistan verfügt über einen minimalen Steuersatz für private Unternehmen und Einzelunternehmer, mit einem einheitlichen Bruttoeinkommensteuersatz von nur 2 %.
Reise durch die Ruinen von Kunya-Urgench
Bewundern Sie mittelalterliche islamische Architektur
Besuchen Sie das Turabek-Khanum-Mausoleum
Entdecken Sie das Kutlug-Timur-Minarett
Lernen Sie im Khorezm History Museum