
Dreißig Kilometer östlich von Mary, im fruchtbaren Murgab-Flusstal, liegt ein ausgedehntes Landstrich voller archäologischer Schätze, der unter dem Namen „Antikes Merv“ bekannt ist.
Jede der antiken Städte innerhalb dieser historischen Stätte erlebte ihre Blütezeit in einer anderen Epoche: Erk-Kala im 6. Jahrhundert v. Chr., Gyaur-Kala im 3. Jahrhundert n. Chr., Kyz-Kala im 6. Jahrhundert n. Chr., Sultan-Kala im 11. Jahrhundert und Abdullah-Kala im 15. Jahrhundert.
Der bekannte Archäologe Vadim Mikhailovich Masson schrieb einst über Erk-Kala: „Die Siedlung Erk-Kala, die später zur Zitadelle des parthischen Merv wurde, umfasste eine Fläche von etwa 16 Hektar. Sie war von einer bis zu 60 Meter dicken Mauer aus Lehmziegeln umgeben, in deren Mitte sich monumentale Gebäude auf hohen Plattformen befanden. Jüngste Ausgrabungen haben gezeigt, dass die frühesten Kulturschichten dieser Stätte mindestens bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen.“ Massons Fähigkeit, die Stätte zu datieren, wurde durch die Entdeckung zahlreicher Münzen erheblich erleichtert.
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