Buchara ist umgeben von den heiligen Ruhestätten von sieben großen Sufi-Meistern, die gemeinsam als die „Sieben Pirs von Buchara“ bekannt sind. Diese verehrten Persönlichkeiten, verbunden durch eine spirituelle Linie, bekannt als „Serie”, werden mit dem Khwajagan-Orden in Verbindung gebracht, der oft als die „Meister“ bezeichnet wird. Das Erbe dieser Sufi-Heiligen zieht weiterhin Pilger und Besucher an, die von ihren Beiträgen zur islamischen Mystik und zum kulturellen Erbe der Region fasziniert sind.
Im Laufe seiner Geschichte war Buchara ein wichtiges politisches und kulturelles Zentrum, insbesondere im Kontext der islamischen Zivilisation in Zentralasien. Die Stadt ist bekannt für Bahauddin Naqschbandi, der Gründer des Sufi-Ordens Naqshbandi. Dieser Orden spielte eine bedeutende Rolle in der spirituellen und kulturellen Entwicklung von Buchara, das oft als „Gesegnetes Buchara“ gefeiert wird. In der Stadt gibt es zahlreiche „Pirs“ oder Schreine, die die letzten Ruhestätten dieser heiligen Figuren markieren.
Der Sufismus, der mystische Zweig des Islam, betont Askese, spirituelle Praxis und die innere Reinigung der Seele. Der Sufismus entstand im 8. oder 9. Jahrhundert und versuchte, die spirituellen Bedürfnisse der muslimischen Gemeinschaft zu befriedigen, indem er eine Rückkehr zu grundlegenden Werten und eine Ablehnung des Materialismus förderte. Der Naqshbandi-Orden, einer der einflussreichsten in Usbekistan, befürwortet spirituelle Reinheit, freiwillige Armut und das Verdienen des Lebensunterhalts durch ehrliche Arbeit.
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