
Für Reisende, die nach Usbekistan reisen, ist der Sitorai Mokhi-Khosa-Palast in der Nähe von Buchara ein faszinierendes Ziel, das einen Einblick in den opulenten Lebensstil der Emire von Buchara bietet. Dieser Palast mit seiner reichen Geschichte und architektonischen Pracht ist ein Zeugnis der Pracht der Vergangenheit der Region.
Mitte des 19. Jahrhunderts wollte der Emir von Buchara, Nasrullah Khan, eine neue Sommerresidenz errichten. Um den kühlsten Ort zu finden, an dem man der Sommerhitze entgehen konnte, wandten die Architekten eine alte Methode an: Sie legten zubereitete Hammelfleischstücke an verschiedene mögliche Stellen. Der Ort, an dem das Fleisch zuletzt verdarb, wurde für den Bau dieses Vorstadtjuwels ausgewählt. Leider ist dieser ursprüngliche Palast nicht bis heute erhalten geblieben.
Einige Jahrzehnte später begann ein anderer Emir, Mir Sayyd Muhammad Alim Khan, mit dem Bau eines neuen Palastes an derselben Stelle. Der Legende nach widmete der Emir diesen Palast seiner geliebten Frau Sitora. Der Bau, der sich über mehrere Jahre erstreckte, führte zu einer Residenz von unvergleichlicher Schönheit. In Russland ausgebildete Architekten aus Buchara mischten in ihrer Schöpfung gekonnt orientalische und westliche Stile. Nach dem Tod der Frau des Emirs erhielt der Palast den Namen Sitorai Mokhi-Khosa, was aus dem Tadschikischen übersetzt „Stern, wie der Mond“ bedeutet. Leider ereilte auch diesen Palast das gleiche Schicksal wie seinen Vorgänger und er wurde zerstört.
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