Ikuo Hirayama Internationale Karawanserei der Kultur

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Ikuo Hirayama Internationale Karawanserei der Kultur

In der geschäftigen Stadt Taschkent steht die Internationale Kulturkarawanserei als Zeugnis des beständigen Erbes der Seidenstraße. Diese Institution, die sowohl ein Museum als auch ein Zentrum für wissenschaftlichen und kulturellen Austausch ist, wurde 2002 als Ergebnis einer tiefgreifenden Begegnung zwischen östlichen Kulturen gegründet. Das Konzept entstand 1999 aus einem Dialog in Japan zwischen Tursunali Kuziev, dem Vorsitzenden der Akademie der Künste Usbekistans, und Ikuo Hirayama, einem renommierten japanischen Maler. Ihre Vision war es, in Taschkent einen Ort zu schaffen, an dem die reiche Geschichte der Seidenstraße gefeiert und erforscht werden kann.

Der Name der Karawanserei geht auf die historischen Karawansereien zurück, die entlang der Seidenstraße lagen und als Zufluchtsorte für Händler und Reisende dienten, wo sie sich ausruhen, Geschichten austauschen und in den kulturellen Schmelztiegel eintauchen konnten, der Ost und West verband.

Heute ist die Karawanserei der Kultur ein lebendiges Zentrum, das sich der Erforschung der Geschichte der Seidenstraße widmet. Sie arbeitet mit Museen und Forschungszentren weltweit zusammen, leitet archäologische Expeditionen und setzt sich für die gewaltige kulturelle Vielfalt ein, die sich über ganz Asien erstreckt. Die Einrichtung verfügt über ein hochmodernes Labor, in dem bei Ausgrabungen freigelegte Artefakte sorgfältig untersucht werden.

Der Komplex besteht aus zwei Hauptgebäuden. Gebäude „A“ beherbergt eine umfangreiche Bibliothek mit Literatur zur Seidenstraße sowie einen Konferenzsaal und verschiedene Verwaltungsbüros. Gebäude „B“ verfügt über einen großen und zwei kleinere Ausstellungsräume sowie ein Labor und eine Werkstatt, in der Restaurierungsspezialisten ihr Handwerk ausüben und dabei oft auf die Expertise japanischer Denkmalpfleger zurückgreifen.

Zur Karawanserei gehört auch der Freundschaftsgarten, ein ruhiger Ort, der von namhaften Politikern mit immergrünen Zypressen und anderen Bäumen bepflanzt wurde und die dauerhaften Bande internationaler Kameradschaft symbolisiert. Besonders hervorzuheben ist der „Hiroshima-Friedensstein“, eine Platte mit einer eingravierten weiblichen Figur, die einst Teil eines Hiroshima-Pflasters war und heute als ergreifendes Symbol des Weltfriedens dient.

Adresse:  37 a, Yusuf Khos Khojib str. Bezirk Yakkasaray,
Telefon: (+998 71) 233-56-74
Öffnungszeiten: von 09:00 bis 18:00 Uhr (keine Abendessenszeit)
Abgeschlossen: Samstag Sonntag
Website: http://www.caravanserai.uz