
Basare sind seit Jahrhunderten die pulsierenden Zentren orientalischer Städte. Sie entstanden an den Kreuzungen der Handelsrouten und entwickelten sich zu geschäftigen Knotenpunkten, an denen Menschen zusammenkommen, um Waren, Neuigkeiten und nette Dinge auszutauschen.
Der Chorsu-Basar mit seinem reichen Erbe, das sich über ein Jahrhundert erstreckt, steht schon seit langem auf Eski-Juva, dem Hauptplatz der Stadt. Während die ursprünglichen Strukturen der Zeit zum Opfer gefallen sind, bleibt die Essenz der traditionellen Architektur in Form großer Kuppelbauten erhalten – eine zeitlose Lösung gegen die unerbittliche Hitze und den Staub Zentralasiens.
Die architektonische Entwicklung solcher Basare, die durch ein Netzwerk überdachter Räume gekennzeichnet sind, begann im 11. Jahrhundert und setzte sich bis ins 13. Jahrhundert fort. Der heutige Chorsu-Basar ist eine harmonische Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart, ein moderner Handelskomplex, der den architektonischen und städtebaulichen Traditionen vergangener Epochen Tribut zollt. Er fällt durch seine miteinander verbundenen blauen Kuppeln auf, die jeweils eine Krone über den geschäftigen Handelshallen darunter bilden.
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