
Die Geschichte der heutigen Hauptstadt Usbekistans, Taschkent, begann vor mehr als 2000 Jahren. Die ersten schriftlichen Erwähnungen finden sich bei den Chinesen, die die Stadt Shi, Zhem und Yuni nannten. Im 2. – 1. Jahrhundert v. Chr. taucht auch der Name Shash-tepa (Chach-tepa) auf. Im frühen Mittelalter hieß die Stadt Binkent. Doch schon im 11. Jahrhundert erhielt die Stadt ihren heutigen Namen – Taschkent, was mit „Steinstadt“ (vom usbekischen „tosh“ – Stein) übersetzt werden kann.
Im 4.-5. Jahrhundert entstand hier die erste städtische Siedlung. In den Grabhügeln aus dieser Zeit wurden Bronzespiegel und Münzen verschiedener Staaten aus den ersten Jahrhunderten n. Chr. gefunden.
Im 6. Jahrhundert geriet die Region Chach (wie die Stadt damals hieß) unter die Kontrolle des türkischen Khaganats, das im 7. Jahrhundert in kleine Besitztümer zerfiel.
Die nächsten Herrscher Taschkents waren die Araber, die ganz Zentralasien eroberten. Sie benannten die Stadt in Binkent um und begannen, den Islam gewaltsam einzuführen, wodurch die lokale Kultur zerstört wurde. Nach zwei Jahrhunderten arabischer Unterdrückung wurde Taschkent im 9. Jahrhundert Teil des Samanidenstaates. Im 10.-13. Jahrhundert wurde es von den Karachaniden und den Qara Khitai regiert.
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