
Die 12 Meter hohe Zurmala-Stupa ist ein bedeutendes buddhistisches Denkmal im nordöstlichen Teil der Ruinen des antiken Termez. Diese Stupa stammt aus der Kushan-Zeit, ungefähr aus dem 1. bis 2. Jahrhundert v. Chr., als der Buddhismus die vorherrschende Religion in Zentralasien war.
Die antike Stadt Termez, etwa 10 Kilometer westlich der heutigen Stadt gelegen, beherbergte im Mittelalter eine große Anzahl buddhistischer Bauten, die sich über landwirtschaftlich genutzte Flächen erstreckten. Im Laufe der Zeit ist die Zurmala-Stupa stark verwittert und hat sich von ihrer ursprünglichen, markanten Form in einen kaum erkennbaren Lehmhügel verwandelt. Heute ist sie kaum noch als buddhistisches Ritualgebäude zu erkennen.
Historisch gesehen hatte Zurmala eine erhebliche religiöse Bedeutung. Wie andere Stupas in Zentral- und Südostasien symbolisierte sie den Tod und die Beerdigung Buddhas. Der Begriff „Stupa“ selbst bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt „Steinhaufen“ oder „Hügel“ und symbolisiert die Erinnerung an Buddha. Das Design solcher Stupas entwickelte sich später zu den Pagodenstrukturen, die man in China, Korea, Japan und anderen südöstlichen Regionen sieht.
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